Down Syndrom

John Langdon-Down

John Langdon-Down

Der englische Neurologe und Apotheker John Langdon-Down beschrieb 1866 zum ersten Mal ein Krankheitsbild, das bei Kindern auffällige Merkmale zeigte: Eine besondere Hautfalte im Genick, leicht schräg liegende Augen, im Vergleich zu anderen Kindern ein geringeres Geburtsgewicht und vermindertes Wachstum.

Ursache für diese Ausprägung ist eine Mutation der Gene: Das Chromosom 21 ist bei den Betroffenen dreifach vorhanden, daher auch der Fachbegriff Trisomie 21. Diese Chromosomveränderung tritt meistens zufällig auf und wird als freie Trisomie benannt.

In der Folge ist meist die Lernfähigkeit eingeschränkt, was als Behinderung gilt. Menschen mit Down-Syndrom gelten als besonders emotional, heiter und stark im sozialen Verhalten. Ihre Lebenserwartung lag Anfang des 20. Jahrhunderts bei neun Jahren, heute erreicht jeder zehnte Mensch mit Down-Syndrom das 70. Lebensjahr aufgrund des höheren Wissens und einer gezielten Förderung der Betroffenen.